Als ich diese Überschrift in der Zeitschrift Hundewelt, Ausgabe 4 – April 2026, gelesen habe, blieb für einen Moment die Zeit stehen. Die Punkterebellin. Ein großes Wort. Ein mutiges Wort. Und doch fühlte es sich plötzlich ganz still und ganz nah an.
Im Januar begann diese besondere Reise. Der Besuch der Chefredakteurin war für mich weit mehr als ein Interview. Es war eine Begegnung, die mein Herz berührt hat. Ein offener, warmer Mensch kam zu mir – neugierig, zugewandt, ohne Vorurteile. Sie wollte wirklich sehen. Wirklich verstehen.
Sie wollte sie sehen – meine Dalmatiner. Die, die nicht immer in ein vorgegebenes Bild passen. Die, die vielleicht anders sind. Und doch so tief in ihrer Rasse verwurzelt, so voller Würde, Ausdruck und Seele.
Wir haben gesprochen, gelacht, erklärt und gestaunt. Die Stunden sind wie Sekunden vergangen. Es war dieses seltene Gefühl von Vertrauen, von echtem Interesse, von einem gemeinsamen Blick in dieselbe Richtung.
Als ich dann mein Exemplar der Zeitschrift in den Händen hielt, konnte ich die Tränen nicht zurückhalten.
Sechs Seiten.
Sechs Seiten voller Wertschätzung.
Sechs Seiten für die Vielfalt des Dalmatiners.
Sechs Seiten für ein neues Denken.
In diesem Moment fühlte ich so viel Dankbarkeit und so viel Hoffnung. Hoffnung, dass Menschen beginnen, genauer hinzusehen. Dass sie ihr Herz öffnen für die Schönheit, die jenseits von Normen liegt. Dass sie erkennen, wie einzigartig jeder einzelne Dalmatiner ist – in seinen Punkten, in seinem Wesen, in seiner Geschichte.
Denn diese Hunde dürfen sein.
Sie dürfen strahlen.
Sie dürfen anders sein.
Und vielleicht bedeutet genau das, eine Punkterebellin zu sein:
Mit Liebe für das einzustehen, was wirklich zählt.










