„Wer hat an der Uhr gedreht…?“ – genau dieses Lied von Paulchen Panther läuft mir aktuell ständig im Kopf. Gefühlt hatte ich die Kleinen gestern noch frisch nach der Geburt in der Hand – und heute sind sie schon zwei Wochen alt.
Unser R-Wurf entwickelt sich einfach zauberhaft. Vor wenigen Tagen haben die Welpen begonnen, ihre Augen zu öffnen, und seitdem gibt es kein Halten mehr: Auf noch wackeligen Beinchen wird die Wurfbox erkundet, kleine Schritte werden geübt und jeden Tag wirkt alles ein Stückchen sicherer. Die Punkte sind inzwischen wunderschön zu erkennen – einer ist hübscher als der andere. Aber gut, das sagt wahrscheinlich jede Hundemama 😊
Ein ganz besonderer Wunschwurf
Dieser Wurf ist für mich etwas ganz Besonderes – ein echter Herzens- und Wunschwurf.
Unsere Mama Motte hatte ich eigentlich bereits vor zwei Jahren in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.
Aber Motte ist nicht irgendeine Hündin. Sie ist der Ursprung meiner Zucht – mit ihr hat alles begonnen. Ihre Nachzucht ist inzwischen erwachsen, und genau das gibt mir als Züchterin unglaublich wertvolle Einblicke in Entwicklung, Gesundheit und Wesen.
Besonders stolz bin ich darauf, dass Motte in Bezug auf die Vererbung von Taubheit ein absoluter Goldschatz ist. Ihre Nachkommen zeigen stabile, gesunde Anlagen – und nicht nur das: Viele ihrer Welpen haben sich zu wunderbaren Therapiehunden entwickelt. Ihre Ruhe, Gelassenheit und ihr ausgeglichenes Wesen gibt sie zuverlässig weiter.
Zurück in ihrer liebsten Rolle
In den letzten zwei Jahren hat Motte ihre Rolle als Oma und sogar Uroma in vollen Zügen genossen. Mit einer Hingabe, die mich jedes Mal aufs Neue berührt, hat sie sich um die Welpen gekümmert, sie geputzt, begleitet und erzogen.
Und genau deshalb haben wir uns entschieden, es noch einmal zu wagen.
Ja – vielleicht war auch ein kleines bisschen Egoismus dabei. Der Wunsch, noch einmal gesunde, charakterstarke Nachzucht direkt vom Ursprung meiner Linie zu haben, um die Zukunft meiner Zucht zu sichern, war einfach groß. Aus tierärztlicher Sicht sprach nichts dagegen – und Motte selbst? Die war sofort wieder ganz in ihrem Element.
Sie liebt es, Mama zu sein. Und sie lebt diese Rolle mit einer Selbstverständlichkeit und Fürsorge, die man nicht beschreiben kann – man muss sie erleben.
Die Zukunft wächst heran
Ein kleines Mädchen aus dem R-Wurf wird bei mir bleiben. Sie soll in die großen Fußstapfen ihrer Mama treten – und ich bin jetzt schon gespannt, welchen Weg sie gehen wird.
Ich bin unglaublich dankbar für diesen Wurf, für Motte und für jedes einzelne kleine Wunder, das gerade heranwächst.
seht selbst:








